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Klingen seltsam, sind aber echt: in ganz Deutschland findet man Adressen, die schon beim Beschriften des Umschlags Freude machen.


Die beste Adresse?

Über gesparte Mühe, prügelnde Eichen und die zielsicherste Möglichkeit, Briefe zu beschriften.

Seltsame Adresse oder nicht: so geht beschriften nach Vorschrift

Im Anschriftenfeld wird die Adresse des Empfängers eingefügt. Dazu stehen eigentlich neun Zeilen zur Verfügung. Die ersten drei Zeilen sind allerdings Vermerke für die Post, z. B. „Express“, „Büchersendung“, „nicht nachsenden“, etc. und bleiben daher in der Regel frei. Dann folgt in Zeile vier der Name des Empfängers, in Zeile fünf Straße und Hausnummer, in Zeile sechs erst Postleitzahl und dahinter der Ort.

Für die Inlands- und Auslandsanschrift gibt es spezielle Regelungen für das Anschriftenfeld. Die Länderkennzeichnungen (z. B. D-, A-, CH-, ...) fallen heute weg und bei der Auslandsanschrift wird der Ort sowie das Bestimmungsland (unter den Ort) in Großbuchstaben geschrieben. Der Ortsname sollte möglichst in der Sprache des Empfängerlandes geschrieben werden. Das Empfängerland selbst wiederum wird in deutscher Sprache geschrieben, da diese Information für die Sortierung der Sendung auf das entsprechende Land wichtig ist. Sollte diese Information falsch sein, oder gar nicht auf dem Brief stehen, dann kann die Sendung entweder falsch sortiert werden, was zu einer Laufzeitverzögerung führt, oder sie kann zurück an den Absender gehen.