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Ziemlich große Sprünge

Die weltbewegende Technologie der letzten 25 Jahre

 

Immer haben technologische Fortschritte auch das Leben des Einzelnen verändert. Das galt für den ersten Faustkeil und das Feuer ebenso wie für Auto und Smartphone.
In den letzten 25 Jahren hat sich Technologie entwickelt, die besonders die Art und Weise, wie wir Informationen konsumieren – und austauschen – beeinflusst hat. Angefangen beim World Wide Web, welches 1991 das erste Mal wirklich weltweit zugänglich war und heute als Internet die ultimative Infrastruktur des Datenverkehrs bildet.

Große Revolution der kleinen Pixel
1993 wurde der erste grafikfähige Webbrowser („Mosaic“) vorgestellt – damit war die digitale Revolution eingeleitet, denn nun konnte jeder auf Inhalte des Netzes zugreifen. Hand in Hand mit dieser Entwicklung ging die weitere Verbreitung von Einzelplatzrechnern (Personal Computer) oder PCs, durch die mehr und mehr Menschen digitale Technologien nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch zuhause, im Privaten nutzten. Ebenso nahm zu Beginn der 90er Jahre, mit dem Ausbau der entsprechenden Netze, die Verbreitung von Mobiltelefonen rasant zu.

Hier kommt die Maus
Die Nutzung, im Sinne der Benutzerfreundlichkeit von Technik, machte einen großen Sprung nach vorne mit der Einführung von Windows 95 (1995), das als massentaugliches grafisches und mausgesteuertes Betriebssystem die Verwendung des Computers radikal vereinfachte. Nicht nur die Software, auch die Geräte entwickelten sich weiter, Computer wurden kleiner und mit dem Laptop auch tragbar. Den endgültigen Schub in Richtung mobiler, persönlicher Kommunikation gab dann das Smartphone. Hier signalisierte das Pionierprodukt „iPhone“ von Apple im Jahr 2007 die gelungene Verbindung von Rechenleistung, Bedienbarkeit und mobilem Internetzugriff.

Agile Technologien und neue Netze
Seit dem Start von facebook im Jahr 2004 entwickelte sich das Internet zunehmend zu einem sozialen Instrument – so genannte social networks entstanden, die sich durch mobile Geräte auf der Anwenderseite und direkten Austausch von Fotos, Videos und Kommentaren in Echtzeit noch enger mit dem Leben verknüpfen ließen. Heute sind twitter (gegründet 2006) oder Instagram (erschienen 2010) nur die jüngsten Hüpfer einer technologischen Entwicklung, in der sicher noch weitere große Sprünge bevorstehen.

Briefe bleiben einfach
Und so wichtig die digitale Revolution für die persönliche Kommunikation auch sein mochte, ist ebenso richtig: manche Dinge braucht man schwarz auf weiß. Die E-Mail ist der schnelle Begleiter des Briefes, nicht sein kompletter Ersatz. Geschickte Kommunikation, gerade für Unternehmen und Institutionen, ist eine Technologie von bleibendem Wert, weit über die nächsten 25 Jahre hinaus.