Ein Navi für Briefe?

Der sogenannte GPS-Brief wird als Testsendung verschickt und verschafft hervorragende Orientierung bei der Qualitätssicherung.

 

 

 

Beim GPS-Brief (GPS: Global Positioning System) wird ein kleiner Empfänger mit einer Briefsendung verschickt, um die logistische Kette von Anfang bis Ende auch qualitativ prüfen zu können. Denn nicht nur der Weg des Briefes und seine erfolgreiche Ankunft, sondern auch etwaige Umwege oder Verzögerungen werden so festgestellt. Das hilft arriva dann dabei, die Qualität der Zustellleistung punktgenau zu verbessern.

 

 

Kleine Talente: Wie viel Platz braucht die Technik?

Die verwendeten GPS-Empfänger haben in etwa die Länge und Breite einer Streichholzschachtel, sind aber noch etwas flacher und werden einfach in die Umschläge eingelegt.

Kommt an – kommt zurück: An wen werden die Testbriefe verschickt?

Testadressaten können verschiedene Empfänger sein (z.B. Kunden). Die Kommunikation erfolgt über einen frankierten Rückumschlag. Jeder Testadressat findet in seiner Sendung jeweils eine Anleitung für den Rücksendeprozess sowie die Rücksendeunterlagen.

Nach Heimkehr auf Sendung: Wie funktioniert die Auswertung?

Nach Rücklauf des GPS-Empfängers zu arriva können die aufgezeichneten Positionsdaten in verschiedenen Applikationen betrachtet werden (z. B. Google Maps oder Google Earth). So können Problemstellen schnell identifiziert werden.

Im fliegenden Wechsel: Wie viele GPS-Empfänger sind im Einsatz?

arriva hat momentan über 200 GPS-Empfänger im Einsatz, immer im fliegenden Wechsel auf verschiedenen Strecken. Die Lebenszeit der Empfänger beträgt dabei zwischen einem und mehreren Jahren. Der erste Einsatz dieser Technologie fand bei arriva bereits im Winter 2011 statt.